Wir glauben, dass Unternehmen in Zukunft verstärkt darauf angewiesen sein werden, eine Kernkompetenz auszubilden, die wir «ökosystematisches Denken» nennen. Was ist damit gemeint? Ein Ökosystem funktioniert, weil alle beteiligten Elemente dazu beitragen und davon profitieren – dadurch erreicht das ganze System nach und nach einen immer höheren Entwicklungsstand.

Dementsprechend müssen Unternehmen lernen, das Innovationspotenzial externer Partner und Fachbereiche zu nutzen, wozu eine ständige Beobachtung und Bewertung wichtiger Akteure innerhalb und vor allem ausserhalb des eigenen Marktsegments unverzichtbar ist. Heutzutage tauchen neue Wettbewerber oft «aus dem Nichts» auf und stellen dadurch eine Bedrohung für bestehende Industrien, ihre internen Prozesse und ihre zentralen Akteure dar. Verbessertes «ökosystematisches Denken» kann dabei helfen, sowohl die Gefahren als auch die Chancen dieser Entwicklung zu erkennen und zu nutzen. Daher sollten strategische Kompetenzen mit der Fähigkeit zu ökosystematischem Denken gebündelt werden, um die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen sicherzustellen, indem sie alternative Geschäftsmodelle und alternative Wertschöpfungsketten erschliessen.

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Executive School of Management, Technology and Law

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