Was ist bis jetzt geschehen?

Wir haben seit dem ersten Lockdown 13 Unternehmen begleitet, um zu untersuchen, wie sie die Umstellung auf Home Office und Remote Work bewerkstelligen. Den Aufbau und Ausweitung der dafür notwendigen technischen Infrastruktur haben eigentlich alle Unternehmen problemlos hinbekommen. Durch die „Zwangsdigitalisierung“ haben viele Unternehmen jedoch erstmals darüber nachgedacht, welche ihrer Prozesse und Strukturen sie für eine digitale Welt überhaupt brauchen. Spannend war, dass alle Unternehmen angefangen haben, systematisch alte Zöpfe abzuschneiden und jetzt deutlich agiler und digitaler Arbeiten als vor der Pandemie – ohne dass die Produktivität gelitten hätte. Eine der befragten CIOs meinte sogar, dass sie in drei Monaten Pandemie weitergekommen sind, als in drei Jahren digitaler Transformation davor.

 

Wohin führt uns das?

Für Unternehmen ist kurzfristig mit Sicherheit eines der grössten Potenziale, dass durch die neue Digitalisierungswelle viele Geschäfts- und Arbeitsprozesse deutlich schlanker gestaltet werden können. Viele zeitaufwendige Prozess- und Arbeitsschritte können gestrichen oder stark vereinfacht werden. Auch wurden viele unnötige Meetings gestrichen. Das wird in meinen Augen bleiben. Langfristig wird sich das sogar noch verstärken. Themen wie Robotic Process Automation oder Artificial Intelligence sind schon in aller Munde. Digitale Prozesse erzeugen zwangsläufig grosse Datenmengen, so dass sich hier deutlich mehr Einsatzszenarien ergeben.

Ich glaube, dass es daher in Zukunft zu einer verstärkten Automatisierung von Geschäftsprozessen kommen könnte.

 

Was müssen Unternehmen und Exekutives beachten?

Wir haben gesehen, dass das Wissen und die Fähigkeiten das A und O sind. Unternehmen, die es geschafft haben, ihre Mitarbeiter schnell fit für die neue digitale Arbeitsweise zu machen, sind besonders gut durch die Pandemie gekommen. Auch wir an der HSG bieten mehrere Programme an, um Executives bei der Digitalen Transformation ihrer Unternehmen zu unterstützen. Zum Beispiel den CAS Big Data and AI for Managers, bei dem wir Executives befähigen, solche daten-getriebenen Ansätze in die Tat umzusetzen.

 

 

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Über die Autorin / den Autor

Eric

Eric Ashok Ledergerber Marketing & Kommunikation

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